2006 - ein wunderschöner August. Und wir freuten uns auf unsere 3-Tagefahrt ins

Zittauer Gebirge.

 

Aber, o Schreck, ausgerechnet am Abfahrtstag regnete es Bindfäden.

 

Wir trafen uns mittags in der Kottmarschenke, wo wir vom 29. bis 31. Quartiere gebucht hatten. Leider blieb das Wetter auch an den folgenden Tagen so.

Doch wir trotzten dem Wettergott und versuchten das Beste aus allem zu machen.

 

 

Das fing bereits am Nachmittag des ersten Tages an. Im strömenden Regen liefen bzw. fuhren wir in den Nachbarort Obercunnersdorf

 

 

,    der zu den schönsten Orten Deutschlands zählt und

 durch seine vielen Umgebindehäuser einmalig ist.

 

 

                        

 

Ein Ortsführer hat uns vieles gezeigt und erklärt.                Gegen die feuchte Kälte gab es einen

Es war sehr interessant und begeisternd. Ganz                     zünftigen Kräuterlikör bzw. später

besonders gefiel uns das sog. Schunkelhaus.                        Kaffee und Kuchen im Hotel.

 

 

Am Abend vertrieben wir uns nach einem guten Essen die Zeit mit Gesellschaftsspielen und lustigen Geschichten.

 

  

 Jeder hat dazu beigetragen; und wir haben feststellen können, dass wir sogar ein paar recht gute Sänger unter uns haben.

 

Für den nächsten Tag war eine Rundfahrt durch das Zittauer Gebirge geplant. Zwei Großtaxen brachten uns bis Zittau und am Ende auch wieder zurück.

 

 

 

 

 

 

         Wir bestiegen die dampfbetriebene Zittauer Bimmelbahn zur Fahrt nach Oybin.

 

             

 

 

            Und im beheizten Salonwagen  vergaßen wir

bei warmen Getränken bzw. Speisen für ein Weilchen das nasskalte Wetter.

 

Mit der Hochwaldbahn fuhren wir anschließend auf den Berg; und durchnässt und verfroren erreichten wir nach einiger Zeit die Hochwaldbaude,

wo wir unser Mittagsmahl einnahmen. Dabei unterhielt uns der Wirt mit interessanten und erstaunlichen Geschichten aus der Gegend.

              

                                                                          Bei nachlassendem Regen ging es mit der gleichen Bahn bzw. für einige ganz Sportliche

zu Fuß wieder nach Oybin.

Und weil dort gerade die Sonne schien, überbrückten wir die Zeit bis zur Weiterfahrt mit einem Spaziergang durch den hübschen Kurort. Nächste Station für uns war Jonsdorf.

Aber sehr heftiger Regen zwang uns hier sogleich ins nächste Café.

 

Wiederum mit dem Dampfzug sind wir weiter Richtung Zittau gefahren.

 

                                                   

 

Formularbeginn

 

   Zurückgekommen,      hatte der Regen nachgelassen  

    und bescherte uns bei einem abendlichen

Spaziergang  noch einen schönen Regenbogen.         

 

 

Der folgende Tag sollte uns zunächst nach Bautzen bringen. Wir hatten dort einen Stadtrundgang gebucht. Doch es regnete so stark, dass keiner Lust verspürte,

zwei bis drei Stunden durch die Straßen zu laufen. Kurzerhand sagten wir dem Stadtführer ab, und traten die Heimfahrt an. In Leipzig angekommen, war plötzlich

wieder schönster Sonnenschein.

Die Fahrt nach Bautzen haben wir übrigens auf das nächste Jahr verschoben – und diesmal ganz gemütlich mit dem Zug.

 

Ruth Bautzmann