Drei wunderschöne Tage im Erzgebirge

 

Die Fahrt des PC-Clubs nach Olbernhau und Umgebung vom 19. – 21. August 2008

 

In diesem Jahr sollte uns die 3-Tage-Fahrt ins Erzgebirge führen. Unser Hartmut Schönberg hatte diese Reise für uns so gut vorbereitet, dass alle mitgereisten Clubmitglieder mit ihren Ehepartnern hellauf begeistert waren.

 

Pünktlich trafen wir alle 11.30 Uhr im Hotel „Zum Poppschen Gut“ in Olbernhau ein. Sogar die Umleitung hatten alle gemeistert, die in der ausgewiesenen Fahrtroute nicht verzeichnet werden konnte. Am Nachmittag besichtigten wir die Museen „Kupferhammer“ und „Saigerhütte“ in Olbernhau. Wir lernten bei der Führung die schwere Arbeit der Bergleute kennen und bestaunten die für die Zeit um 1500 hervorragende Technik und die meisterliche Trennung der Erze, um am Ende Silber zu erhalten. Bei einem Abstecher nach Tschechien konnten wir uns bei Kaffee und Eis oder einem Bier erholen und kleine Einkäufe tätigen.

 

Der Spaziergang durch das Bärenbachtal, der kurze Umtrunk und die Tai Chi-Übung ließen uns das Abendbrot recht gut schmecken. Der geplante Abend auf der Terrasse musste in die Gaststätte verlegt werden, weil ein Gewitter zu kommen drohte. Viele Gespräche und weiteres Wissenswertes aus dem Erzgebirge, dargeboten von unserem Hartmut, ließen die Zeit recht schnell vergehen.

 

Am Mittwoch besuchten wir in Seiffen zuerst das Spielzeugmuseum. Hier fanden wir all das Spielzeug unserer Kinder wieder, und wir selbst wurden wieder zu Kindern beim Ausprobieren. Der Videovortrag machte uns mit den Besonderheiten und Fertigungsbedingungen der Seiffener Spielzeugherstellung bekannt, die wir dann bei unserem Rundgang anschaulich kennen lernten. In der Schauwerkstatt konnte die Fertigung original bestaunt werden. Die Binge, der eingebrochene Stollen, beherbergt jetzt eine sehr schöne Naturbühne, die wir für unser Fotochooting nutzten. Danach besichtigten wir noch die berühmte Seiffener Rundkirche und hörten eine Probe auf der Silbermann-Orgel.

 

Das Mittagessen im „Landhotel Heidelberger Hof“ stärkte uns für den Besuch des Dorfmuseums, das uns in das Leben vor vielen hundert Jahren versetzte. Die Reifendreherei, bei der die „Pfengtiere“ entstehen, begeisterte alle. Ein Regenguss in Deutschneudorf, wo unsere Autos betankt wurden, trennte unsere Gruppe, und nicht alle konnten den Kaffee auf dem Schwarten-berg, den Blick zum Fichtelberg und die Rauschenbachtalsperre genießen.

 

Der Hutzenabend mit erzgebirgischen Liedern, die von Werner Dehler auf der Gitarre begleitet wurden, Erzählungen aus dem Leben der Menschen dieser Region sowie andere Beiträge ließen den ereignisreichen Tag ausklingen. Wir bedankten uns mit einer Flasche Sekt bei Hartmut Sch. für seine umfangreichen Reisevorbereitungen und die interessanten Ausführungen.

 

Der Donnerstag war der Stadt Freiberg gewidmet. Vom Untermarkt aus statteten wir zuerst dem Dom einen Besuch ab. Die Führerin erklärte emotional die Architektur anhand der Kirchen-geschichte, erläuterte eindrucksvoll die aus Blöcken gehauene Tulpenkanzel und die Goldene Pforte. Die Deckenmalerei, die Himmelswiese, lassen den Dom heiter erscheinen.

 

Der von Hartmut geführte Stadtrundgang endete im romantisch am Teich gelegenen „Schwanenschlösschen“, wo das Mittagessen auf uns wartete. Vorher hatten wir das Schloss Freudenstein besichtigt und danach den Obermarkt mit seinen Marktständen. Den Abschluss unserer Reise feierten wir bei Kaffee und echter Freiberger Eierschecke im Cafè am Untermarkt, wo bereits unsere Autos zur Heimreise warteten.

 

Nochmals „Danke!“ unserem „Reiseleiter“ Hartmut für die drei erlebnis- und bildungsreichen, aber trotzdem erholsamen Tage im Erzgebirge, bei denen wir uns alle wieder ein Stück näher kamen.

 

25.08.2008; Helga König