Ausflug nach Treseburg

                               vom 13.-08. - 15.08.2012

 

In  diesem Jahr hatte sich unser Computerclub den Harz als Ziel ausgesucht. Malguths hatten  wieder alles perfekt geplant und organisiert.

 

Unser Hotel „Forelle“ empfing uns bei herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel mit Baulärm. Dieser war dem Straßen- und Brückenbau geschuldet, der teilweise von einigen  Umleitungen von ca. 30 km durch den schönen Harzwald erforderte. 

Zwischen 11und 13 Uhr fanden sich die Familien

Bautzmann, Gens, Kirmse, Klesse, König, Malguth, Stamm, Uhlmann und Andrea Zunder

ein.

 Die meisten Zimmer konnten bereits bezogen werden, und dadurch hatten einige die Gelegenheit bereits genutzt, die Umgebung zu erkunden bzw. teilweise wieder zu entdecken. Nach unterschiedlich eingenommenem Mittagessen war 14 Uhr der Aufbruch zur Wanderung  nach Altenbrak. Es gab eine kurze Verspätung, weil Familie Gens noch nicht ins Zimmer durfte und sich deshalb bereits am Auto in ihre Wanderkleidung ‚schmeißen‘ musste.

 

Der Aufbruch begann mit Sekttrinken vor dem Hotel, anlässlich des heutigen Geburtstages  von Uta Kirmse. Mit diesem Schwung starteten wir  durch den Ort, entlang der Bode, vorbei an wieder schön entstandenen Hotels, durch den Wald, begleitet durch das Gemurmel der Bode. Ein nächster Zwischenstopp ließ uns mit kleinen Schnäpsen von Uhlmanns neue Wanderkraft tanken. Als wir am Ortseingang ankamen, erkundigten wir uns nach dem gebuchten Cafè Fontane und hatten noch fast den gesamten Ort zu durchwandern.  Bald konnten wir es erkennen, oben auf dem Berg thronend und nur durch fast 180 Stufen zu erklimmen. Wunderschön sah es aus und wir schafften alle den Aufstieg und kamen zwar erschöpft, aber glücklich ganz weit oben an. Der Ausblick auf Altenbrak und Umgebung entschädigte uns. Noch mehr entschädigte uns das Angebot an Eis, Kaffee und Kuchen, der nicht nur gut aussah, sondern auch so schmeckte.

 

Teils mit dem Bus, teils wieder Abstieg über die Stufen  bzw. entlang der Straße machten wir uns in verschiedenen Gruppen auf den Rückweg in unser Hotel. Die Busreisenden mussten jedoch auch noch lange laufen, da der Bus ziemlich weit vom Hotel seine letzte Haltestelle hatte.

Dort trafen wir 19 Uhr geduscht, erholt und glücklich zum Abendessen ein. Die Getränke waren ein Labsal, nur Eberhard musste lange darauf warten. Ein kalt/warmes Essen sah nicht nur schön angerichtet aus, war vielfältig und schmeckte richtig gut.

Hier muss noch erwähnt werden, dass Ingrid für uns alle die Halbpension ausgehandelt hat, weil durch krankheitsbedingte Absagen der Gruppenpreis nicht mehr gewährt werden sollte.

 

Als alle gestärkt waren, begann die Würfelei. Bei jeder 6 bekam jeder ein Paket, manche hatten drei, manche gar keins. Es änderte sich aber durch die Tauscherei. Am Ende machten die LED- Lampen für den Garten und die Kühlbox das Rennen.

Bei dem Würfelspiel gedachten wir unseres Werner, der im Krankenhaus liegt, und schrieben ihm eine Karte aus Treseburg. Den Abend beendete Herr Stamm, indem er bekannt gab, dass sie nun ins Bett gehen.

 

Der Dienstag begann mit einem reichhaltigen schmackhaften Frühstück um 8 Uhr und dem  Hinweis, dass 9.50 Uhr zur entfernten Bushaltestelle aufzubrechen sei. Es war zur Fahrt nach Thale aufgerufen worden, wo uns eine Gondolina zu Fahrten auf die Rosstrappe und auf den Hexentanzplatz führen sollte.

An der Bushaltestelle stellten wir nach Auskunft einer Einheimischen fest, dass unser Bus bereits 9.30 Uhr nach Thale gefahren sei. Das  Hotel hatte uns falsch informiert. Also nahmen wir den Bus über Blankenburg, stiegen um in einen nach Thale und kamen verspätet bei unserer Gondolina an. Aber sie, sehr hübsch in ihrem Kostüm anzusehen,

nahm uns an die Hand und begleitete uns nach einigen Ausführungen über Thale zum Sessellift, der uns auf die Rosstrappe sehr lange hinauffuhr. Oben war reger Betrieb und wir erfuhren in einem Kino per Film die Geschichte der Rosstrappe. Schon wieder ging die Fahrt abwärts mit dem Sessellift. Diesmal mit Blick auf die Stadt Thale und die weite Umgebung und endete an der Bratwurstbude bzw. mit Getränken, teils Kaffee und Kuchen in der Gaststätte an der Gondelbahn.

Die nigelnagelneue Gondelbahn fuhr uns zum Hexentanzplatz mit schöner Aussicht auf die Berge des Harzes und auf die weit unten fließende Bode. Wir konnten sogar den Brocken und den Wurmberg sehen. Gondolina schenke einem Kind ein Bonbon, das seiner Mutti freudestrahlend zurief, dass eine Fee es ihm geschenkt habe.

Dort beendete unsere Gondolina ihre Führung und wurde mit Lob und einer Aufmerksamkeit bedacht.

Ehe wir zur Freizeit auseinander gingen, kam nochmals eine kleine Schluckflasche, diesmal von Bautzmanns, zur Freude aller zum Einsatz.

Die meisten nutzten die Freizeit zum Bummeln durch die Souvenirstände und zum Kaffeetrinken. Nach der individuellen Rückfahrt mit der nigelnagelneuen Gondelbahn

konnten sich alle die für den Tourismus und die Freizeit der Kinder eingerichteten Spielmöglichkeiten ansehen, die reichlich genutzt wurden, sowie den Kletterwald betrachten. Auch hier waren die unterschiedlichsten Freizeitmöglichkeiten genutzt worden. Der Gang auf dem Weg im wildromantischen Bodetal war ein besonderes Erlebnis.

 

18 Uhr brachte uns der Bus zurück nach Treseburg und zum abschließendem Endspurt  über die Straße zum Hotel, sodass erst 19.15 Uhr das Abendessen stattfand. Der Wirt der „Fontane“ schilderte uns die Situation des derzeitigen Zustandes der Straße, des wahrscheinlich nicht unbedingt erforderlichen  Kreisels und der verbreiterten Brücke. Aber die Fördergelder machten es möglich, also nutzen! Er machte uns auch auf die Spielmöglichkeiten der Kinder an der Seilbahn in Thale aufmerksam, weil leider die Kinder von heute meist zur Wanderung durch den Wald keine Lust mehr verspüren.

Dann kam das versprochene Forellenessen, zuerst die Pilzsuppe und dann die gebratene Forelle! Was für ein Exemplar auf jedem Teller und aus der Zucht in Altenbrak ganz frisch zubereitet. So schmeckte es auch. Den Abschluss bildete der Genuss von Panna cotta.

 

Ein von Andrea  vorbereitetes Quiz mit lustigen Fragen machte viel Spaß, und die Sieger wurden mit Preisen überhäuft. Familie Malguth erhielt als Dank für die vielen Bemühungen zum Gelingen dieses Ausflugs ein großes Dankeschön und einen Gutschein dazu.

 

Einige lustige oder auch seniorengerechte Verse wurden vorgetragen und der Gesang des Liedes “Ade nun zur guten Nacht“ mit selbst gedichtetem Abschlussvers beendete diesen schönen gemeinschaftlichen Abend.

 

Am Mittwoch ließen wir uns wiederum alle das gute Frühstück schmecken, bezahlten noch unsere Rechnungen und nach dem Kofferpacken kam das individuelle Heimfahren. Einige hatten noch den Besuch von Stollberg im Visier und Quedlinburg war auch eine Reise wert.

 

Zusammengefasst ist zu sagen, dass es eine sehr schöne Zeit war, die wir gemeinsam verbrachten. Wir haben uns noch besser kennen gelernt,  Anteil an anderen genommen und viel Spaß mit einander gehabt. Wir hoffen, dass es uns bei guter Gesundheit gelingt, noch mehrere gemeinsamen Fahrten zu unternehmen und wünschen unserem Werner gute Besserung, dass er auch wieder mit dabei sein kann.

 

 

Helga König

17.08.2012